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Presse-Information vom 11.03.2010

Europäischer Währungsfonds könnte Spekulanten abwehren

Berlin. Der BDS begrüßt ausdrücklich den Vorschlag von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zur Gründung eines europäischen Währungsfonds. „Dass auch die Bundeskanzlerin diesem Vorhaben positiv gegenüber steht, ist als klares Bekenntnis der Bundesregierung gegen Spekulantentum und für einen stabilen Euro zu werten“, äußerte der Präsident des Bundesverbandes der Selbständigen, Günther Hieber, gestern in Berlin.

Der BDS hatte bereits in einem früheren Gespräch mit dem damaligen Kanzleramtsminister Dr. Thomas de Maiziere diese Maßnahmen zur Abwehr von Spekulationen im Bereich Rohstoffe und Energie durch Schaffung einer europäischen Energiebehörde angeregt.

„Die europäische Währung darf nicht für Spekulationen missbraucht werden, deshalb müssen die Märkte für Kreditversicherungen zukünftig besser kontrolliert und transparenter werden. Es muss auch sichergestellt werden, dass dem Schlendrian einiger EUROPartner Einhalt geboten wird, damit nicht der Währungsfonds als Lösung für eigene, hausgemachte Probleme herhalten muss. Der BDS begrüßt es ausdrücklich, dass diese Erkenntnis sich nun auch europaweit beginnt durchzusetzen“, so der BDS-Präsident abschließend.

 

Kontakt:
Sophia Otto, Telefon: 030-280491-21, EMail

 

 
  
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