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Presse-Information vom 23.10.2009

Steuersystem darf nicht bleiben wie es ist
BDS-Präsident Hieber: Vereinfachen kostet nichts
 

Berlin. "Die Koalition aus CDU/CSU und FDP darf unser Steuersystem nicht so lassen, wie es ist. Die sich in den Koalitionsverhandlungen abzeichnenden Entlastungen begrüßen wir. Das allein reicht aber nicht aus. Auch wenn die neue Koalition wegen der Staatsverschuldung keine umfassenden Steuerentlastungen wagt - eine Vereinfachung des zu komplexen deutschen Steuerrechts muss jetzt angepackt werden," fordert BDS-Präsident Günther Hieber.

Seit Jahren zeigen Umfragen des BDS unter seinen Mitgliedern, dass die bürokratische Belastung durch das Steuersystem als eines der größten Probleme angesehen wird. "Der Mittelstand leidet besonders unter den sich ständig ändernden Steuergesetzen, die kein Unternehmer mehr versteht. Ohne qualifizierte Berater geht schon lange nichts mehr und selbst die stöhnen unter dem immer komplexer werdenden Wust an Vorschriften", so Hieber.

"Ein einfaches Steuerrecht wird von den Menschen im Lande auch als gerechter empfunden, weil sie es verstehen. Vorschläge gibt es genügend. Es muss ja nicht unbedingt der Bierdeckel sein, aber die Koalitionäre haben durch ihre Ankündigungen große Erwartungen geweckt. Die gilt es nun mit der Mehrheit im Bundestag und Bundesrat endlich zu erfüllen", so Hieber abschließend.

Kontakt:
Ralf-Michael Löttgen, Telefon: 030/ 2804-9120, Mobil: 0171-300 70 30

 

 
  
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