BDS spricht mit Dr. Michael Meister
Die Themenpalette des Gespräches vom BDS-Präsident Günther Hieber und Vizepräsident Hans-Peter Murmann mit dem Steuer- und Finanzexperten und stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Michael Meister, war breit gefächert.
Im Fokus des regelmäßig stattfindenden Gedankenaustausches zwischen dem BDS und Dr. Michael Meister standen die Gewerbe- und Erbschaftssteuer, die drohende Kreditklemme im Mittelstand und ein Konzept des BDS zur Verbesserung der Liquidität kleiner und mittelständischer Betriebe.
 |
Präsident Hieber und Vizepräsident Murmann warben um Aufmerksamkeit für die vielen mittelständischen Betriebe, die aufgrund der Finanzkrise unverschuldet in Schwierigkeiten geraten sind und nun unter erschwerten Bedingungen um Kredite zur Existenzerhaltung kämpfen müssen. Auch verdeutlichten die Vertreter des BDS noch einmal die Forderung nach Abschaffung der Gewerbesteuer bzw. - da damit nach Einschätzung aller politischen Akteure vorerst nicht zu rechnen ist - eine Modifizierung hinsichtlich der Berechnung der Gewerbesteuer. Präsident Hieber machte deutlich, dass unbedingt von der derzeitigen Substanzbesteuerung auf die Ertragsbesteuerung umgestellt werden muss, da die Hinzurechnung von Zinsen, Mieter oder Leasingraten zum Gewerbeertrag Gift für den Mittelstand ist.
Überwiegend thematisch mit dem BDS auf einer Linie, zeigte der Steuerexperte der Union zudem großes Interesse am BDS-Konzept der Mitarbeiterbeteiligung in Form einer stillen Beteiligung, um auf diesem Weg die Eigenkapitalbasis des Unternehmens zu stärken.
|