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Ein Gespräch mit CDU-Finanzpolitiker Leo Dautzenberg zum Thema Erbschaftsteuer

Mit dem CDU-Finanzpolitiker Leo Dautzenberg trafen BDS-Präsident Günther Hieber und Bundesgeschäftsführer Ralf-Michael Löttgen zusammen. Ein Schwerpunkt war die anstehende Reform der Erbschaftsteuer. Zu Forderungen, diese auslaufen zu lassen, merkte der Parlamentarier an, das sei erstens mit dem Koalitionspartner nicht zu machen, und zweitens hätten auch die Bundesländer, denen die Einnahmen zustehen, kein echtes Interesse daran. Dautzenberg, der Obmann seiner Fraktion im Finanzausschuss ist, sicherte aber zu, sich für eine Reihe von Verbesserungen einzusetzen, die auch der BDS fordert.
 

CDU-Finanzpolitiker Leo Dautzenberg (rechts) traf BDS-Präsident Günther Hieber (links) und Bundesgeschäftsführer Ralf-Michael Löttgen zum Gespräch über die Erbschaftsteuerreform

 
Dazu gehören eine Absenkung der Frist, in welcher der Betrieb unverändert fortgeführt werden muss, und die Anrechnung bereits vergangener Jahre auf die Steuerlast bei einer Aufgabe oder Veräußerung des Betriebes innerhalb dieser Frist. Einigkeit bestand darin, dass unser Steuersystem dringend einer umfassenden Reform bedarf. Vorrangiges Ziel müsse eine Vereinfachung und gerechte Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit sein. Hieber wies darauf hin, dass die richtige Absenkung der Körperschaftsteuer zu einem erheblichen Unterschied der Steuersätze zwischen Kapitalgesellschaften und Einkommensteuerzahlern geführt habe. Diese Ungerechtigkeit müsse schnell, noch vor der nächsten Wahl beseitigt werden.

 

 
  
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