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„Mehr private Vorsorge nötig!“ Ein Gespräch mit Jens Spahn (CDU)

So lautete der Tenor eines Gesprächs, das BDS-Präsident Günther Hieber, Vize Hans- Peter Murmann und Eckhard Petzold vom Landesverband Sachsen-Anhalt in Berlin mit Jens Spahn (CDU) führten. Der Bundestagsabgeordnete ist Mitglied im Gesundheitsausschuss und zeigte sich aufgeschlossen für die Positionen des Verbandes. Der BDS vertritt seit langem die Auffassung, dass unsere sozialen Sicherungssysteme nur dann zukunftsfähig sind, wenn der Anteil privater Vorsorge deutlich ansteigt. Das heutige Umlageverfahren muss langfristig auf eine Kapitaldeckung umgestellt werden. Immer weniger Beitragszahler, höhere Kosten und mehr Leistungsempfänger machen das notwendig. 
 

BDS-Präsident Günther Hieber, der Bundestagsabgeordnete Jens Spahn (CDU), Eckhard Petzold und Hans-Peter Murmann (von links nach rechts) sind sich über die Notwendigkeit einer Erhöhung des Anteils an privater Vorsorge einig.

Die BDS-Vertreter machten auch auf das Problem des Phantomlohns aufmerksam. Vielfach müssen Sozialversicherungsbeiträge nicht auf den tatsächlichen Lohn gezahlt werden, sondern auf Tariflöhne. So werden etwa Abgaben für Weihnachts- oder Urlaubsgeld fällig, auch wenn entsprechende Zahlungen nicht vereinbart sind. Das belastet insbesondere personalintensive mittelständische Betriebe. Hier müsste wie bei Steuern das Zuflussprinzip gelten – Grundlage für Sozialabgaben ist nur das tatsächliche Gehalt, kein fiktives.

 

 
  
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